Philippinischer Kommandant sagt, China habe Weltraumschrott beschlagnahmt
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Philippinischer Kommandant sagt, China habe Weltraumschrott beschlagnahmt

Jul 20, 2023

Weltraummüll x Südchinesisches Meer … der Crossover, nach dem niemand gefragt hat.

Am Montag beschuldigte ein philippinischer Militärkommandeur China, ein großes Stück Metall – höchstwahrscheinlich Weltraummüll – gewaltsam beschlagnahmt zu haben, das die Marine des ehemaligen Landes durch das Südchinesische Meer geschleppt hatte. Der Verlauf der Ereignisse, so die Aussage des philippinischen Vizeadmirals Alberto Carlos:

Pekings Meinung:Das chinesische Außenministerium bestritt, dass es zu einer gewaltsamen Beschlagnahmung gekommen sei und dass die Trümmer nach einer „freundschaftlichen Beratung“ zurückgegeben worden seien.

China bestätigte, dass die Trümmer von einem Start stammten, sagte jedoch nicht, von welchem. Vor drei Wochen startete das Land mit einem Langen Marsch 5B das letzte Modul zur Fertigstellung seiner Raumstation. Am 9. November sagte die philippinische Raumfahrtbehörde, sie wolle „ihre nachhaltigen Bemühungen wiederholen, die Rechenschaftspflicht der Nationen für in den Weltraum geschossene Objekte zu fördern und zu fördern“, nachdem angenommen wurde, dass Trümmer von 5B in die Nähe ihrer Gewässer gefallen seien.

Wenn die Wellen nachlassen, Lasst uns unsere Handbücher zu internationalen Weltraumgesetzen und -verträgen entstauben, ja? In einer UN-Resolution von 1968, die informell als „Rettungsabkommen“ bekannt ist, heißt es, dass, wenn ein Weltraumobjekt auf dem Territorium eines anderen Vertragsstaats landet, dieser Staat verpflichtet ist, das Objekt auf Verlangen der Startbehörde zu bergen und zurückzuholen. Der Startstaat würde dann dem betroffenen Staat die mit der Rückholung und Rückgabe des Objekts verbundenen Kosten erstatten.

Der Vorfall ereignete sich Stunden bevor US-Vizepräsidentin (und Vorsitzende des National Space Council) Kamala Harris in Manila zu einem Tête-à-Tête mit dem philippinischen Präsidenten Ferdinand Marcos Jr. landete. In einer Erklärung bekräftigte Harris kurz darauf Washingtons „unerschütterliches Engagement“ für die Philippinen vor ihrem Treffen mit Marcos.

Ein Satellitenbild vom 4. April 2022 der Insel Thitu, die in der Nähe des Vorfalls liegt. Bild: CSIS/AMTI/Maxar Pekings Meinung: Definitiv Trümmer? Während die Wellen nachlassen, wird der geopolitische Kontext größer